Wenn eine Gruppe wie unsere SHG Adipositas Kügelchen Kamenz ein ganzes Wochenende gemeinsam verreist, dann hat das einen guten Grund: Weil wir es uns verdient haben. Dieses Wochenende im Querxenland Seifhennersdorf war unser Geschenk an uns selbst – für die viele ehrenamtliche Arbeit, für den Zusammenhalt, für all die Wege, die wir gemeinsam schon gegangen sind. Es ging um Bewegung, Ernährung, Austausch – aber vor allem: um Gemeinschaft.
Ab 15:00 Uhr hieß es: Willkommen im Kügelchen-Camp! Nach und nach trudelten alle ein – manche mit perfekter Routenplanung, andere mit einer unfreiwilligen Sightseeing-Schleife durch Tschechien. Aber was wäre ein Kügelchen-Wochenende ohne kleine Umwege und große Geschichten?
Die Zimmerverteilung wurde zum kleinen Abenteuer: Wer mit wem? Und vor allem – wer bekommt welchen Raum? Zusätzlich hieß es: Materialien auspacken, Betten beziehen und sich erstmal einrichten. Bei dem ein oder anderen Gepäckstück konnte man fast vermuten, der Aufenthalt dauert länger als geplant. Parallel dazu gab es viele organisatorische Infos zur Unterkunft, zum Ablauf und zu den bevorstehenden Aktivitäten. Zugegeben: Das war eine ganze Menge auf einmal. Aber nach ein bisschen Hin und Her, ein paar Rückfragen und dem einen oder anderen Aha-Moment hatte jeder den Überblick – und das Wochenende konnte richtig starten.
Zum Abendessen wartete eine leckere Stärkung: Kartoffelsuppe, Soljanka und klassische Brotzeit – einfach, sättigend, hausgemacht. Schnell kam man ins Gespräch. Der Speisesaal war erfüllt von Stimmen, Lachen und echtem Interesse am Gegenüber.
Danach ging’s in die erste Kennenlernrunde mit unseren beiden Coaches Susann und Jeanette. Jeder durfte kurz erzählen, was ihn oder sie gerade bewegt – frei von der Leber weg, ohne Tabus. Es war ehrlich, berührend, manchmal lustig – und vor allem eines: verbindend.
Doch damit nicht genug: Carmen und Matthias überraschten uns mit einem spontanen Kulturprogramm. Carmen zeigte uns ein paar flotte Schritte im Linedance – nichts für Leute mit zwei linken Füßen oder rechts-links-Schwäche, aber für alle mit Spaß im Herzen. Und zusammen mit Matthias gab’s ein musikalisches Duett mit Gitarrenbegleitung – was für ein schöner Abschluss des offiziellen Teils. Danke euch beiden für diese herzliche Überraschung!
Später am Abend wurde es nochmal richtig gemütlich: Eine bunte Auswahl an Gesellschaftsspielen wanderte auf die Tische – Marcel hatte vorgesorgt und gleich eine ganze Sammlung mitgebracht. Es wurde gespielt, gelacht und geraten, was das Zeug hielt. Wer sich lieber zurückziehen wollte, gönnte sich auf dem Zimmer eine wohlverdiente Auszeit. Ganz nach unserem Motto: Alles kann, nichts muss. Jeder so, wie er mag – Hauptsache wohlfühlen und Teil der Gemeinschaft sein.
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